Dänemark erleben – mit Hund

Urlaub bedeutet Familienzeit

Urlaub heißt für uns Familienzeit, d.h. die ganze Familie. Wir sind Besitzer von zwei kleinen Hunden, die selbstverständlich auch mit uns zusammen in den Urlaub fahren. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, dass die Dänen so hundefreundlich sind und wir bisher keine Probleme beim Buchen eines Ferienhauses hatten. Was wir als angenehm erachten, ist ein Ferienhaus was eingezäunt ist. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Unser letztes Ferienhaus war nicht eingezäunt, aber wer seinen Vierbeiner im Blick hat, kann entspannt seinen Urlaub genießen. Unsere Hunden kommen auch mit uns an den Strand, wir haben z.B. eine Strandmuschel dabei, so dass es den beiden nicht zu warm wird oder sie sich einfach im Schatten ausruhen können. Selbstverständlich sind immer Wasser und Leckerlies für die beiden eingepackt. 

 

Bedingungen für die Mitnahme von Hunden nach Dänemark

Um mit einem Hund nach Dänemark einreisen und Urlaub machen zu können, muss man als Halter jedoch einige Dinge beachten:

  1. Man benötigt einen gültigen europäischen Heimtierausweis, welcher beim Tierarzt ausgestellt werden kann. Wir haben unsere Heimtierausweise damals vom Züchter erhalten. Der Heimtierausweis enthält Angaben zum Halter, zum Tier, die Mikrochipnummer und Informationen zu den Impfungen (Datum, Gültigkeit und Tierarzt). Zu beachten ist, dass das Tier über eine gültige Tollwutimpfung verfügen muss, welche mindestens 28 Tage zurück liegt. (am besten bespricht man das mit dem Tierarzt) und über einen Mikrochip verfügt. Sollte ein Tier entlaufen, kann es so schneller identifiziert werden.
  2. Seit dem 01.07.2010 ist es nicht erlaubt in Dänemark mit einem Tier einzureisen, welches zu den s.g. Listenhunden oder Kreuzungen zwischen diesen Hunderassen gehört. Zu den Listenhunden gehören folgende Rassen: Pitbull Terrier, Tosa Inu, Amerikanischer Staffordshire Terrier, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Amerikanische Bulldogge, Boerboel, Kangal, Zentralasiatischer Ovtcharka, Kaukasischer Ovtcharka, Südrussischer Ovtcharka, Tornjak Sarplaninac.Die Einreise nach Dänemark kann verwehrt werden, wenn ein Hund Ähnlichkeit mit einem Listenhund aufweist und kein eindeutiger Beweis vorliegt, dass dieser einer anderen Rasse zugehörig ist.Zu beachten – Wenn man Dänemark durchreisen muss, um in sein Urlaubsland zu kommen, ist dies erlaubt. Jedoch muss dabei berücksichtigt werden, dass Übernachten und längere Aufenthalte nicht gestattet sind. 
  3. In Dänemark besteht am Strand grundsätzlich Leinenpflicht – außer es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Hunde ohne Leine laufen dürfen und im Zeitraum vom 01.10. bis 31.03. des Jahres. 
  4. Laut Lebensmittelhygieneverordnung dürfen Hunde in Dänemark keine Restaurants betreten. Es gibt jedoch Lokale die eine Erlaubnis dafür haben. 

Dänemark ist ein hundefreundliches Land

In Dänemark findet man an vielen Plätzen Tüten für die Hinterlassenschaften der Vierbeiner, auch Mülleimer sind in sehr regelmäßigen Abständen vorhanden. Wir finden das persönlich sehr gut. 

Im ganzen Land hat man als Urlauber die Möglichkeit mit dem geliebten Tier in den s.g. Hundewald zu gehen. Die Tiere können hier unangeleint die Natur genießen, sich austoben, Freunde finden oder einfach nur Zeitung lesen. Die Hundewälder sind weiträumig eingezäunt. 

Fakt ist, die Dänen sind alles aber nicht hundefeindlich. 🙂

Mange hilsner 

Anja

3 Gedanken zu „Dänemark erleben – mit Hund

  • 2017-11-04 um 11:44 AM
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    Hallo Claudia, ja es gibt einiges zu beachten. Wenn man sich jedoch vor dem Urlaub gut informiert, kann man zusammen mit seinen Vierbeinern einen wunderschönen Urlaub verbringen.

  • 2017-11-04 um 10:43 AM
    Permalink

    Hallo Anja, vielen Dank für diese hilfreichen Reisetipps. Da gibt es ja einiges zu beachten, wenn wir mit unseren Vierbeinern in Dänemark unterwegs sind.

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