Kalø Slotruin im Nationalpark Mols Bjerge

Unser erster Gedanke – beeindruckend.

Ein Blick in vergangene Zeiten, ein Stück des Lebens wie es früher war. Verfallen, jedoch so gut genug erhalten, um es besichtigen zu können. So belassen, wie die Zeit sich nun einmal auf ein Gebäude auswirkt. 

Die Geschichte

Ein kulturelles Gut, welches nicht nur zahlreiche Besucher anzieht, sondern auch durch dänische Schulen genutzt wird, um die Geschichte Dänemarks lebhaft darzustellen. 

700 Jahre – wow, dass muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen – 700 Jahre. Eine Zahl, so gewaltig und doch so nah, wenn man leibhaftig vor der Schlossruine steht und so den Blick auf das Vergangene richtet. Man fühlt sich befangen, liegt doch in der Ruine sehr viel Geschichte.

König Erik Menvend (1274-1319) ließ die Burg im Jahr 1313, nach der Zerschlagung eines jütländischen Bauernaufstandes, errichten. Die Straße – so lang, so herausfordernd und die längste mittelalterliche Straße Dänemarks, wurde ebenfalls 1313 erbaut. Imposant und so gut wie uneinnehmbar, das sind die Worte, die die Burg zu ihrer Zeit am Besten beschreiben. Sie war bis zum Absolutismus im Jahr 1660 Lehnmannsitz für ganz Djursland. Beim Bau des Schlosses Charlottenborg in Kopenhagen wurden übrigens auch Steine der Kalø Slotruin verwendet, da diese beim Abriss weit verstreut worden sind. 

 

Nationalpark Mols Bjerge

Die Kalø Slotruin liegt im Nationalpark Mols Bjerge, welcher von einer wunderschönen Wälder-, Heide- und Weidelandschaft gesäumt ist. Zum Gebiet des Nationalparks gehört die Stadt Ebeltoft sowie Dörfer und Feriengebiete in Djursland. Von der Küste des Kattegats im Osten erstreckt sich das Gebiet bis zu den Kaløwäldern im Westen, bis in die Buchten im Süden und über die imposante Moränenlandschaft der Mols Bjerge zu den Eiszeitgebieten im Norden. 

Das Ziel Dänemarks ist es, mit dem Nationalpark die Natur, die Kulturstätten und die Geologie in ihrer Form zu erhalten, bewusst zu stärken und weiter zu entwickeln. Den Dänen und Besuchern sollen umfangreiche Freiluftmöglichkeiten geboten sowie die Gelegenheit gegeben werden, zahlreiche Informationen über das Gebiet zu erhalten. Diese Informationen können neben Speisen und Getränke am Eingang der Kalø Slotruin erworben werden. Im Sommer bietet sich außerdem die Möglichkeit, an geführten Touren teilzunehmen, bei denen man detailliertere Informationen über die Kalø Slotruin und den Nationalpark Mols Bjerge im Allgemeinen erfahren kann. 

 

Vielleicht kann ich den einen oder anderen für die Kalø Slotruin begeistern.

Viel Spaß beim Erkunden dieses imposanten historischen Gebäudes. 🙂

Mange hilsner

Anja

4 Gedanken zu „Kalø Slotruin im Nationalpark Mols Bjerge

  • 2017-11-07 um 12:00 PM
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    Hallo Claudia, ja das stimmt. Aber nach dem Urlaub, ist vor dem Urlaub 🙂

  • 2017-11-07 um 11:58 AM
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    Oh ja das stimmt. Ich finde das gerade die Kühe das Bild komplett machen. 🙂

  • 2017-11-07 um 11:42 AM
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    Das die Geschichte Dänemarks so eindrucksvoll dargestellt wird, ist schon sehr beeindruckend.
    Da bekomme ich Lust drauf die Burg und ihre Geschichte kennen zu lernen.
    Die Bilder verstärken imposant die Umgebung. vor allem auch die grasenden Kühe sind gut anzusehen.

  • 2017-11-04 um 10:46 AM
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    Hallo Anja, super schöne Bilder. Da kommt Urlaubsfernweh auf 🙂

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