Weihnachten und Silvester in Dänemark 2016 – II

Spaziergang in Haurvig

An Silvester haben wir, neben einem kurzen Einkauf, einen kleinen Spaziergang an den Haurvig Strand gemacht. Kurz eine Brise frischer Meeresluft erhaschen, bevor es ins neue Jahr ging. Einfach wunderschön!

Haurvig – Mutter-Tochter-Ausflug 

Der Neujahrstag begrüßte uns mit Wolken, kalter und sehr klarer Luft. Ich verspürte an diesem Morgen einen Drang das Meer sehen zu wollen – weshalb meine Tochter und ich uns die Marshmallow-Sachen angezogen haben und einfach los liefen, der Papa hatte Kindle-Zeit :-).

Wie üblich sind wir vollkommen ins Blaue gelaufen – mal spontan nach rechts, mal nach links. Irgendwann standen wir vor einer hohen Düne, es gab keine andere Möglichkeit weiter zu kommen, außer umdrehen – was nicht in Frage kam, als auf diese Düne zu klettern. Gesagt, getan – Kind auf den Arm (die Düne war sehr steil) und los. Schritt für Schritt erklommen wir die Düne, kurz bevor wir oben waren, bin ich anscheinend auf eine nicht so feste Fläche getreten. Was daraus folgte, könnt ihr euch denken, ja wir sind die ganze Düne wieder runter gerutscht. Ich hatte wirklich meine Mühe das Gleichgewicht zu halten – und was macht die Kleine? Freut sich ohne Ende über den Spaß und als wir festen Boden unter den Füßen hatten, sagte sie, dass wir das gleich noch einmal machen können. Ähm, ja. 🙂 Haben wir natürlich nicht gemacht. Im zweiten Anlauf haben wir diese Düne dann doch erklimmen können und hatten einen Wahnsinnsausblick über den ganzen Ferienort Haurvig. Auf der einen Seite der Ringkøbing Fjord, auf der anderen Seite die Nordsee. Nach dem Wow-Effekt kam die Erkenntnis, dass es doch noch etwas dauert, bis wir endlich an „unserer“ Nordsee sind. Querfeldein sind wir dann auf den vorgeschriebenen Wegen durch die bezaubernde Dünenlandschaft zum Meer gelaufen. 

Als wir endlich am Meer waren, haben wir die endlose Weite bestaunt, dem Rauschen des Meeres gelauscht, die Wellen beobachtet, Muscheln gesammelt und die gemeinsame Zeit genossen. 

Der Rückweg war gelinde gesagt, etwas schwierig, musste ich mich doch erst einmal orientieren. Nachdem die richtige Düne für den Heimweg gefunden war – ich hatte sie gar nicht so steil in Erinnerung – haben wir sie erklommen. Oben konnten wir dann feststellen, dass es viel einfacher gewesen wäre, auf der anderen Seite zu laufen. Nun ja – Spontanität hat halt auch ihren Preis. 🙂

Hvide Sande Hafen und Lyngvig Fyr

Nach dem Neujahrstag hat uns wieder die Abenteuerlust gepackt und so haben wir uns als erstes auf den Weg nach Hvide Sande gemacht. Wir wollten wissen, ob das Wasser im Hafen nach dem Sturm (Fotos von Hvide Sande und dem Sturm findet ihr hier) abgeflossen ist. Wie ihr auf den Fotos erkennen könnt, war das der Fall. 🙂

Anschließend ging es zum nahegelegenen Leuchtturm „Lyngvig Fyr“, welcher ebenfalls auf dem Holmsland Klit liegt. 1906 erbaut und 38 Meter hoch, imposant, idyllisch, beeindruckend, einfach wunderschön.

Vester Husby

Da wir unternehmenslustige Menschen und immer auf der Suche nach schönen Orten sind, sind wir spontan nach Vester Husby gefahren. Das Ferienhausgebiet „Vester Husby“ liegt recht nördlich, in der Nähe von den Orten Vedersø Klit und Husby. Umgeben von Dünen und Wald, sehr idyllisch und ruhig gelegen. Der Strand hat uns sehr gut gefallen, was man an den Fotos hoffentlich erkennen kann.

Thorsminde

Anschließend ging es nach Thorsminde, „unser kleines Hvide Sande“. Klein und idyllisch, eine Schleuse, die die Nordsee und den Nissum Fjord trennt, das Strandungsmuseum St. George, ein Paradies für Angler – das ist Thorsminde. Wir sind sehr gern in diesem kleinen Ort – hier auf die Wellen des Meeres zu schauen, den Möwen zuzuhören hat etwas erdendes. Etwas so Magisches. Aber seht selbst.

Hvide Sande Strand und Mole

Zum Abschluss unseres Urlaubes sind wir noch einmal nach Hvide Sande, an den Strand gefahren. Da unsere Tochter Windräder liebt und wir sie auch immer wieder aufs Neue faszinierend finden, war es mal wieder Zeit für einen Besuch. Also rein in die „dicken“ Sachen und die klare Meeresbrise genießen, bevor es wieder nach Deutschland ging. Am Strand spazieren gehen, den Wellen lauschen – einfach die Schönheit der Natur und der Nordsee „einfangen“, einen Moment den Gedanken freien Lauf lassen und im Kreise der Familie bleibende Erinnerungen schaffen. Wunderschön, atemberaubend und mit einem Hagelschauer endend, wie ich ihn lange nicht erlebt habe. Ein perfektes Ende, eines perfekten Urlaubes. 🙂

Ich hoffe das euch der Blick auf unseren Urlaub gefallen hat. 

Mange hilsner

Anja

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